No 36 Konzerte und Sinfonien

Mon 16.06.2014 18:00 Uhr
Nikolaikirche
Die wahre Art

– J. S. Bach: Sinfonia G-Dur, aus: Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte, BWV 174 – G. P. Telemann: Konzert B-Dur, TWV 51: B1 – C. P. E. Bach: Sinfonia C-Dur, Wq 174 – J. S. Bach: Konzert c-Moll, BWV 1060R – G. F. Händel: Concerto grosso c-Moll, HWV 326, op. 6 Nr. 8 – J. S. Bach: Konzert d-Moll, BWV 1052R

Midori Seiler (Violine), Tafelmusik Baroque Orchestra (Ensemble in residence), Leitung: Jeanne Lamon (Violine)

Konzerteinführung: 19.00 h, Alte Nikolaischule, Aula, Manuel Bärwald (pre-concert talk in German language)

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Kartenpreise: € 87,00 | 67,00 | 47,00 | 21,00
ermäßigt: € 77,00 | 57,00 | 37,00 | 16,00

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Zur Bach-Zeit waren die Geigenvirtuosen die Stars der höfischen und bürgerlichen Konzertbühnen. Das Violinkonzert als die vorherrschende Gattung dieses Virtuosentums war damals noch recht jung. Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden Kompositionen von Giuseppe Torelli und Antonio Vivaldi, die für die Form des Solokonzerts bis heute prägend sind. Die Gattung entstand aus dem kleinergliedrigen Concerto grosso, das sich bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts parallel zum Solokonzert weiterentwickelte und dessen Hang zur Virtuositat übernahm. Das vorliegende Programm greift die zusammengehörigen Gattungen auf und zeigt den sich wandelnden Umgang der Komponisten mit der solistischen Form: Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann waren unter den ersten, die in den 1710er Jahren auch in Mitteldeutschland Solokonzerte komponierten. Im Gegensatz dazu stehen Händels 1739 komponierte zwölf Konzerte, op. 6, noch in der deutlich älteren Tradition des Concerto grosso.

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