No 28 Sterbemusiken von J. S. Bach und W. A. Mozart

Sun 14.06.2015 19:00 Uhr
Nikolaikirche

– J. S. Bach: Lass, Fürstin, lass noch einen Strahl, BWV 198 – W. A. Mozart: Requiem d-Moll, KV 626 – W. A. Mozart: Ave verum corpus, KV 618

Hannah Morrison (Sopran), Kate Symonds-Joy (Alt), Esther Brazil (Alt), Andrew Tortise (Tenor), David Shipley (Bass), Alex Ashworth (Bass), Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Konzerteinführung: 18.00 h, Musikschule Leipzig »Johann Sebastian Bach«, Dr. Christine Blanken (pre-concert talk in German)
Das Konzert wird live auf auf dem Leipziger Markt gezeigt.

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Kartenpreise: € 102,00 | 77,00 | 52,00 | 21,00
ermäßigt: € 87,00 | 62,00 | 37,00 | 16,00

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Unter den rätselhaften Werken der Musikgeschichte nimmt das »Requiem« Wolfgang Amadé Mozarts einen prominenten Platz ein: Ein mysteriöser Auftraggeber, ein Komponist, der mit dem Tode ringt und mit der Fertigstellung seiner Partitur, seiner eigenen Totenmesse. Und nach dem Tod geht der Kampf weiter: um eine Vollendung dieses Werkes, das schnell zum Vermächtnis Mozarts erklärt wird. Seitdem scheint sich beinahe jede Generation neu diesem Vermächtnis Mozarts stellen zu müssen. Die ungeheure Kraft dieser Komposition überdauert trotz oder gerade wegen ihrer tragischen Fragmenthaftigkeit alle Zeiten. Bachs 1727 komponierte »Trauerode« auf den Tod der sächsischen Kurfürstin Christiane Eberhardine nimmt sich dagegen vergleichsweise sachlich aus. Bach arbeitete hier mit einer weiteren Leipziger Berühmtheit zusammen, dem Dichter Johann Christoph Gottsched.

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