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© Kaja Smith

Esfahani, Mahan

Mahan Esfahani hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das Cembalo wieder als eines der wichtigsten Konzertinstrumente zu etablieren. Er ist der erste Cembalist seiner Generation, der in nahezu allen Bereichen der Musik tätig ist, von großen Projekten zur Gesamtaufführung früherer Komponisten bis hin zur Auftragskomposition von über zwanzig neuen Solo- und Konzertwerken für das Cembalo. Durch seine umfangreiche Arbeit mit modernen und neuen Konzerten für Cembalo – von den frühen Pionierwerken von Falla (1926), Martinů (1935) und Gerhard (1956) bis hin zu neuen Werken von Coll (2017), Ruders (2021), Srnka (2023), Bryars (2023) u. a. – hat ihn als Solisten mit den führenden Dirigenten der Gegenwart zusammengebracht, darunter François-Xavier Roth, Ilan Volkov oder Leif Segerstam. Diese Aktivitäten werden u. a. durch den 2022 verliehenen Wigmore Hall Prize ausgezeichnet. Seine umfangreiche Diskografie umfasst neben der laufenden Gesamtaufnahme von Bachs Werken für Tasteninstrumente ein Album mit tschechischen Cembalokonzerten des 20. Jahrhunderts (ausgezeichnet mit dem Opus Klassik 2023), Sonaten von C. P. E. Bach (Gramophone Award 2014) und die gesamten Klavierwerke von Jean-Philippe Rameau (New York Times Best Recordings 2014). Nach seinem Studium der Musikwissenschaft und Geschichte an der Stanford University studierte Mahan Esfahani privat bei Peter Watchorn in Boston, bevor er seine Ausbildung als letzter Schüler von Zuzana Růžičková abschloss. (as of 2026)