Bachs Söhne. Die Sammlung Kulukundis

Zu seinem 75. Bestehen hat das Bach-Archiv Leipzig die wertvollste Schenkung seiner Geschichte erhalten: 130 autographe Notenhandschriften, Briefe und Erstdrucke der Sammlung Kulukundis im Wert von rund 10 Millionen Euro.

In fast 70 Jahren hat der New Yorker Reeder und Musikforscher Elias N. Kulukundis die bedeutendste Privatsammlung zu Bachs komponierenden Söhnen und ihren Zeitgenossen zusammengetragen, darunter Wolfgang Amadeus Mozart.

An weiterer Teil der umfangreichen Sammlung befindet sich derzeit als Depositum im Bach-Archiv.

 

Quellen aus der Sammlung Kulukundis in den Digitalen Sammlungen des Bach-Archivs

Ein umfangreicher Teil der Quellen (Notenhandschriften, Erstdrucke, Stammbücher, Briefe etc.) liegt online zugänglich in den »Digitalen Sammlungen« vor.

 

Katalog »Bachs Söhne. Die Sammlung Kulukundis«

hg. von Peter Wollny und Kerstin Wiese, Leipzig (Kamprad) 2025

Download (gratis)

 

2025 wurden zum Jubiläum »75 Jahre Bach-Archiv Leipzig« zentrale Objekte aus der Sammlung Kulukundis in einer Sonderausstellung gezeigt. Diese gab Einblicke in die musikalische Ausbildung der komponierenden Bach-Söhne sowie deren besonderes Verhältnis zur Musik des Vaters. Johann Sebastian Bach nahm sich der Ausbildung von Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian Bach mit großer Sorgfalt an. Ihre Werke zeigen, dass er ihnen die Freiheit gab, ihre jeweils eigenen musikalischen Stil zu entwickeln.

 

Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784) Pastell von S. A. Bach oder G. F. Bach, um 1732/33 Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788) Pastell von Johann Philipp Bach, wohl 1773/74 Johann Christoph Friedrich Bach (1732 – 1795) Ölgemälde von Georg David Matthieu, 1774 Johann Christian Bach (1735 – 1782) Ölgemälde von Thomas Gainsborough, 1776

Titelbild: Brief C. P. E. Bach an J. N. Forkel, Dezember 1774

 

 

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