No 106 Klavierübung 4

Thu 14.06.2018  »  20:00 Uhr
Altes Rathaus

– J. S. Bach: Toccata d-Moll, BWV 913 – J. S. Bach: Toccata e-Moll, BWV 914 – J. S. Bach: Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971 – J. S. Bach: Partita D-Dur, BWV 828 – J. S. Bach: Chaconne d-Moll, aus: Partita d-Moll, BWV 1004, eingerichtet für Klavier von J. Brahms (1833–1897)

Jean Rondeau (Cembalo)

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Kartenpreise: € 44,00 | 37,00
ermäßigt: € 38,00 | 32,00

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Trotz seines gewaltigen Arbeitspensums als Thomaskantor mit zahlreichen kirchenmusikalischen und schulischen Aufgaben widmete sich Johann Sebastian Bach während seiner Leipziger Zeit auch intensiv der Komposition von neuen Werken für Tasteninstrumente. Mit besonderer Leidenschaft trieb er dabei ein großangelegtes Druck-Projekt voran, das er »Clavier-Übung« nannte. Zwischen 1726 und 1741 veröffentlichte Bach im Selbstverlag vier umfangreiche Bände mit Kompositionen, in denen er sich der musikalischen Öffentlichkeit als schillernder Claviervirtuose präsentierte. Den Auftakt zu diesem größten Publikationsprojekt Bachs bilden die sechs Partiten für Cembalo (BWV 825–830). Es handelt sich hierbei um Suitenkompositionen, die in einer enormen Stilvielfalt verfasst sind. Mit der Französische Ouvertüre h-Moll (BWV 831) und dem Italienischen Konzert F-Dur (BWV 971) widmet sich Bach im II. Teil der »Clavier-Übung« den beiden führenden europäischen Nationalstilen. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Verfasser liturgischer Orgelmusik stellt Bach dann im III. Teil mit Präludium und Fuge Es-Dur (BWV 552) sowie vielfältigen Bearbeitungen über die bekanntesten Kirchenlieder vor. Als krönenden Abschluss der »Clavier-Übung« veröffentlicht Bach schließlich die »Goldberg-Variationen«, eines der gewaltigsten Variantionswerke der gesamten Musikgeschichte.

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