No 58 Faszination der Harmonie

Wed 15.06.2016 20:00 Uhr
Nikolaikirche

– J. S. Bach: Sanctus D-Dur, BWV 232III – G. F. Händel: Ode for St. Cecilia’s Day, HWV 76 – J. Haydn: Messe B-Dur, Hob. XXII: 14, (Harmoniemesse)

Christina Landshamer (Sopran), Marie-Claude Chappuis (Mezzosopran), Julian Prégardien (Tenor), Tobias Berndt (Bass), RIAS Kammerchor, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Leitung: Sir Roger Norrington

Konzerteinführung: 19.00 h, Universität, Paulinum, Felix-Klein-Hörsaal, Solvej Donadel (pre-concert talk in German)

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Kartenpreise: € 87,00 | 67,00 | 47,00 | 21,00
ermäßigt: € 77,00 | 57,00 | 37,00 | 16,00

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Die Messe B-Dur ist Haydns letztes vollendetes Werk. Sie entstand 1802 im Auftrag des Fürsten Esterházy für den Namenstag seiner Frau Maria Josepha Hermengilde. Durch den Einsatz zahlreicher Bläserstimmen, daher der spätere Beiname »Harmoniemesse«, schuf Haydn ein imposantes Werk, in dem besinnliche Momente und feierliche Ausbrüche einander ablösen. Händels »Ode for St. Cecilia’s Day« ist der Märtyrerin und Schutzheiligen der Musik St. Cäcilia gewidmet. Hier wird die »Heaven’ly harmony«, die Musik als göttliche Macht gepriesen. Im Text von John Dryden werden verschiedene Instrumente und ihre Affekte beschrieben, was Händel wunderbar in Musik setzte. Abgerundet wird das Programm mit einem »Sanctus« J. S. Bachs, das er später überarbeitet in die h-Moll-Messe aufnahm. Es erklang bereits Weihnachten 1724 das erste Mal, wird aber heute kaum als Einzelwerk gespielt.

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